Es kommt der Moment im Leben einer jeden Mutter, in dem die eigene Vorstellung von der Mutterschaft mit dem tatsächlichen Alltag aufeinander prallen. Auf den romantischen Gedanken, wie sehr man das Muttersein genießen wird, weil
die Zeit mit dem Nachwuchs bekanntermaßen ziemlich schnell vorbei sein wird, folgt oft die Ernüchterung, dass sich Muttersein an den meisten Tagen über die Maßen erschöpfend anfühlt.
Schnell finden sich Mütter in einem Leben wieder, in dem sie alles geben, um die unsichtbaren Bälle ihres Alltags in der Luft zu halten. Nicht selten mit dem Gefühl, es nicht wirklich gut zu machen – mit Zweifeln und ständigem Gedankenkarussell.
Die bereits vorhandene Müdigkeit am Morgen findet seinen Höhepunkt gegen Abend, wenn die Energiereserven im roten Bereich sind.
Es dauert lange, bis Mütter erkennen, dass sie konstant am Limit laufen. Dass sie nur noch funktionieren. Dass sie immer wieder laut und wütend werden. Meist hat sich der Körper vorher mit Signalen gemeldet, um eine Pause zu erschwingen.
Meist bleiben die Symptome ungehört.
Ich war eine dieser Mütter. Und bin ausgestiegen. Weil mein Leben und mein Körper mich dazu gezwungen haben. Es folgte eine lange Zeit auf unbekannten Wegen hin zu einem Leben und Alltag als Mutter, dass sich nicht mehr wie Selbstaufgabe
anfühlte. In dem ich wieder Raum hatte für meine eigenen kreativen Ideen, für Dinge, für die ich leidenschaftlich brannte.
Ich traf andere Mütter, denen es auch so ging wie mir früher. Die sich fragten, ob es wirklich so sein muss. Diese Erschöpfung jeden Tag.
Jede Frau und Mutter ist für mich eine Heldin des Alltags, die es einfacher und leichter haben darf. Vor allem, wenn sie darüber hinaus berufstätig sind und jeden Tag mit der Doppelbelastung kämpfen.
Ich erlebte, wie kraftvoll es ist, wenn Frauen anderen Frauen bei ihrer Entwicklung begleiten. Ich brenne dafür, nun Begleiterinnen anderer erschöpfter Mütter zu sein. Sie zu ihren ganz eigenen Lösungen und Wahrheiten zu führen, bis sie erkennen, dass alles, was sie brauchen, bereits in ihnen ist.
In meinen Mentoringprogramm gibt es keine Standardlösungen, die allen berufstätigen Müttern gleichermaßen aus ihrer Erschöpfung und dem Gefühl der Selbstaufgabe heraushelfen. Ich schaffe mit den Müttern individuelle Schritte, die zu ihnen passen und sich einfach nur leicht und erfüllend anfühlen. Denn jede Mama ist einzigartig mit ihrer Geschichte und ihren Bedürfnissen.
Mein Ziel ist es, dass berufstätige Mütter das Vertrauen in sich wiederfinden und spüren, was sie brauchen, um ein Leben mit Beruf und Alltag voller Leichtigkeit und Gelassenheit gestalten zu können. Ich biete den sicheren Raum, den Mütter brauchen, um genau diese Veränderung in ihre Leben lassen zu können.